Stop den E-Mail-Spam!
 
Keine Chance für E-Mail-Sammler
Wer seine E-Mail-Adresse im Klartext auf einer Webseite hinterlegt, oder in Foren, Gästebüchern und anderen leicht zugänglichen Bereichen veröffentlicht, kann sich schon bald nicht mehr vor Spam-Mail retten!
Abhilfe schaffen da einige Tricks, die es den E-Mail-Sammlern schwerer machen zum Erfolg zu kommen.

Versuch´s mal mit (ne´ nicht Gemütlichkeit:-))), diesem Tipp:

Beschreibung Bewertung Effektivität
Tipp 1:
Ersetze das @-Zeichen einfach durch die Schreibweise (at); Bsp:
hans.dampf (at) xymail.de
Ein probates Mittel um auf die Schnelle seine E-Mail zu maskieren; sinnvoll ggf. in Foren; Newbies oder DAU´s dürften damit aber Schwierigkeiten haben.
Tipp 2:
Die E-Mail-Adresse wird mit einem Bild ersetzt; Bsp:
Ich bin ein Bild
Die Methode funktioniert recht gut; allerdings erfordert sie etwas Aufwand, da man das Bild erstellen muss. Sie ist außerdem unflexibel und praktisch nur auf eigenen Websites zu gebrauchen. Der User muss zudem die E-Mail-Adresse eigenhändig eintippen.
Tipp 3:
Die E-Mail mithilfe von Javascript die Adresse verschlüsseln; Bsp:

führt zu:
Einigermaßen "tricky"; ein normaler E-Mail-Robot wird davon auf´s Glatteis geführt; er kann die zusammengesetzte Mail-Adresse nicht lesen. Der Einsatz von Javascript kann jedoch bei verschiedenen Browsern zu Schwierigkeiten führen. Das hier gezeigte Skript ist allerdings insoweit unkritisch.
Achtung: Impressum-Problem bei der Javascript-Lösung
Dieses Versteckspiel birgt allerdings eine weitere Gefahr: Die im Teledienstegesetz festgelegte Anbieterkennzeichnung (die so genannte Impressums-Pflicht) verlangt "Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit [dem Anbieter] ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post...". Die müssen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. Wer sie - ohne Alternativen - hinter einem Javascript verbirgt, dürfte also in Konflikt mit dem neuen Gesetz kommen.
(Quelle: www.akademie.de)
Tipp 4:
Die Buchstaben innerhalb der E-Mail-Adresse werden durch den ASCII-Code ersetzt; Bsp:
Aus hans.dampf@xymail.de wird:

E-Mailadresse mit ASCII-Code maskiert
Gute wirkungsvolle Methode um dem Spam zu begegnen. Ggf. reichte es bereits aus, lediglich das "@"-Zeichen zu maskieren. Mit der unten abgebildeten Tabelle gelingt das sehr schnell.
Der ASCII-Code setzt sich immer zusammen aus:
vorangestelltem &# ...dann dem Zeichen ...und dem schließenden ;
für @ daher: &# 64 ; (ohne Leerzeichen)
ASCII-Code-Tabelle:
Tipp 5:
Die einzelnen Mailbestandteile werden mit @ umklammert; Bsp:

wird:
hans.dampf@xymail.de
Diese Methode ist W3C-konform und wird bisher von den E-Mail-Spidern noch nicht geknackt!
Allerdings ist der Mail-Link nicht direkt klickbar, sondern muss per "kopieren & einfügen" verwendet werden.
Der Tipp stammt von OneHitWonder aus dem Spotlight-Forum. Danke!


Man kann es den E-Mail-Spidern schwerer machen an die "heiße Ware" zu gelangen. Allerdings werden die Methoden der Sammler immer ausgefeilter.
Der Wettlauf zwischen Spammern und deren Gegnern geht demnach in eine neue Runde!

Tipp für Ungeduldige
Wem die Sucherei der ASCII-Entsprechungen zu mühsam ist, kann sich den Code auch mithilfe dieses Tools online erstellen lassen!
Weitere Möglichkeiten
Ein guter Gedanke ist es, sich bei den diversen Gratisdiensten für E-Mails (GMX; Web.de; Yahoo usw..) mindestens zwei E-Mail-Adressen zu registrieren. Dann benutzt man konsequent eine der Adressen nur für etwas bedenkliche Anwendungen, während man die "gute" Adresse nur in einem Umfeld nutzt, welches für Seriosität steht.
Bei den E-Mail-Diensten sollte man zudem die diversen Möglichkeiten des Spamschutzes (Spam-Filter) konfigurieren.

Darüber hinaus gibt es effektive Methoden, welche mithilfe der Serverkonfiguration erreicht werden können. Dieser Einsatz kann aber im Rahmen dieser Tipps nicht behandelt werden.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Administrator ;-)



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